Landesportal Schleswig-Holstein

Landesarchiv Schleswig-Holstein
Beständeübersicht

Klöster und Güter

Abt. 123: Kloster Itzehoe

Geschichte

Das Kloster Itzehoe ist spätestens 1263 entstanden, als das in Ivenfleth an der Störmündung gegründete Frauenkloster des Zisterzienserordens nach Itzehoe, angelehnt an dessen alte Laurentius-Pfarrkirche, verlegt wurde. Nach der Reformation wurde das Nonnenkloster in ein adliges Damenstift umgewandelt, das bis heute der Versorgung von Töchtern der Schleswig-Holsteinischen Ritterschaft dient.

Bestandsgeschichte

Das Klosterarchiv liegt als Depositum des Klosters im Landesarchiv.

Summarische Angaben zum Inhalt

Urkunden (541 Nrn.): Besitzungen; Rentenschenkungen; Privilegien; Jurisdiktion; Rechtsstreitigkeiten; Inkorporation der Kirchen zu Itzehoe, Heiligenstedten, Schenefeld und Nortorf; Vikarienstiftungen und -besetzungen; Wahlbestätigungen der Äbtissinnen; Kalande zu Münsterdorf und Welna; Wiederaufbau der Kirche zu Nortorf; Deichbau zu Heiligenstedten; Grenzen und Wege.

Akten: Landeshoheit und Verfassung; Ritterschaft, Kloster und Klosterangehörige; Klösterliche Beamte; Äußere Verhältnisse; Klösterliche Besitzungen; Rechnungswesen und Steuern; Kirchenwesen; Schulsachen; Milde Stiftungen; Armenwesen; Statistik; Polizei; Brandwesen; Medizinalia; Handel- und Gewerbesachen, Schifffahrt; Wege und Eisenbahnen; Deichwesen und Wasserlösungssachen; Kriegs-, Einquartierungs- und Militärangelegenheiten; Justizsachen. - Nicht zum Depositum gehörig: Schuld- und Pfandprotokolle von 1630 bis 1714 und ab 1795.

Umfang 154 lfm | Laufzeit 1256-20. Jh.

Hinweis auf andere Bestände

Bederegister des Klosters befinden sich in Abt. 1 (siehe Bestandsgruppe "Schleswig-Holstein insgesamt"), Urkundenabschriften in Abt. 400.5 (siehe Bestandsgruppe "Sammlungen"). Prozesse, die bis zum Reichskammergericht gingen, liegen in Abt. 390 (siehe Bestandsgruppe "Sammlungen"); weitere meist strittige Vorgänge finden sich auch in Abt. 65.1 (siehe Bestandsgruppe "Schleswig-Holstein insgesamt").