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Landesarchiv Schleswig-Holstein
Beständeübersicht

Herzogtum Holstein bis 1867

Abt. 133: Stadt Glückstadt

Geschichte

Glückstadt wurde auf einer 1616 eingedeichten Fläche an der Elbe gegründet und erhielt am 22. März 1617 von König Christian IV. das Lübische Stadtrecht verliehen. Von 1620 bis 1852 war Glückstadt Garnisonstadt. 1628 erhob Christian IV. die Stadt zur königlichen Nebenresidenz. 1649 verlegte sein Sohn Friedrich III. die königliche Regierungskanzlei nach Glückstadt, womit dieses zum Verwaltungsmittelpunkt des königlichen Anteils von Holstein wurde. Nach dem Ende des dänischen Gesamtstaates 1864 gehörte die Stadt Glückstadt ab 1867 zum Kreis Steinburg in der preußischen Provinz Schleswig-Holstein.

Bestandsgeschichte

1869 gab das Stadtarchiv Glückstadt diejenigen dort verwahrten Unterlagen, die vorwiegend staatlichen Ursprungs waren, an das damalige Staatsarchiv in Schleswig ab. Hinzu kamen vom Glückstädter Amtsgericht städtische Protokolle des 17. bis 19. Jahrhunderts, die den Hauptteil des Bestandes bilden.

Summarische Angaben zum Inhalt

Bürgerbriefe; Grenzsachen; Testamente; Güterinventare; Zivilprozesse; Kriminaluntersuchungen; Kirchen- und Schulsachen; Handel- und Schifffahrt; Handwerker und Privilegierte; Militaria; Polizeisachen; Gerichtsprotokolle ab 1618; Schuld- und Pfandprotokolle ab 1616.

Umfang 22 lfm | Laufzeit 1599-1883