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Landesarchiv Schleswig-Holstein
Beständeübersicht

Herzogtum Holstein bis 1867

Abt. 134: Stadt Heiligenhafen

Geschichte

Auf der Halbinsel Wagrien wurde Heiligenhafen um 1250 durch Graf Adolf IV. im Zuge der holsteinischen Städtegründungspolitik errichtet und vor 1305 mit Lübischem Recht bewidmet. Bei der Herrschaftsteilung 1544 kam die Stadt zum königlichen Anteil. Nach dem Ende des dänischen Gesamtstaates 1864 und der Annexion Schleswig-Holsteins durch Preußen 1867 gehörte Heiligenhafen zum Kreis Oldenburg in Holstein, der 1970 im Kreis Ostholstein aufging.

Bestandsgeschichte

Die Urkunden wurden 1873 von der Stadt Heiligenhafen im ehemaligen Staatsarchiv in Schleswig als Depositum hinterlegt. Die Protokollüberlieferung, die den inhaltlichen Schwerpunkt des Bestandes bildet, wurde von den Amtsgerichten Heiligenhafen und Oldenburg abgegeben. Hinzu kamen Akten aus dem Kreisgericht Kiel und von der Staatsanwaltschaft bei dem Landgericht Kiel.

Summarische Angaben zum Inhalt

Urkunden (40 Nrn.): Privilegien; Königliche Verordnungen; Städtische Angelegenheiten.

Akten: Gerichtsprotokolle ab 1803; Schuld- und Pfandprotokolle ab 1698, Nebenbücher ab 1742.

Umfang 7 lfm | Laufzeit 1328-1884

Hinweis auf andere Bestände

Das Stadtbuch von 1400 bis 1638 sowie mehrere ältere Protokollbände (Gerichtsprotokolle 1591-1608) befinden sich in Abt. 400.3 (siehe Bestandsgruppe "Sammlungen").