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Landesarchiv Schleswig-Holstein
Beständeübersicht

Herzogtum Holstein bis 1867

Abt. 140: Stadt Oldenburg

Geschichte

Zwischen 1230 und 1240 wurde die Stadt Oldenburg von Graf Adolf IV. nach lübischem Recht gegründet. Bereits um 1150 hatte Vicelin am Ort eine hölzerne Kapelle errichtet, die schon sechs Jahre später von Bischof Gerold durch einen St. Johannes Baptista geweihten Backsteinbau ersetzt und bald zum Zentrum der Slawenmission wurde. Seit der Herrschaftsteilung 1544 gehörte Oldenburg zum gottorfischen Gebiet, seit 1773 zum königlichen. Nach dem Ende des dänischen Gesamtstaates 1864 und der Annexion Schleswig-Holsteins durch Preußen 1867 fiel Oldenburg als Kreisstadt zum Kreis Oldenburg in Holstein. Sie wurde bei dessen Zusammenlegung mit dem Kreis Eutin im Jahr 1970 Teil des Kreises Ostholstein.

Bestandsgeschichte

Der Urkundenbestand ist untergliedert in Urkunden der Stadt Oldenburg und Urkunden der Kirche zu Oldenburg. Beide Bestände sind 1875 als Depositum dem damaligen Staatsarchiv in Schleswig vollständig übergeben worden. Der Aktenbestand enthält neben der Protokollüberlieferung aus dem Amtsgericht Oldenburg zumeist Akten des 17. und 18. Jahrhunderts, die teilweise als Deposita in das ehemalige Staatsarchiv gelangt sind.

Summarische Angaben zum Inhalt



Akten: Gerichtsprotokolle ab 1595; Schuld- und Pfandprotokolle ab 1580; Nebenbücher ab 1758.

Umfang 12 lfm | Laufzeit 1491-1884

Hinweis auf andere Bestände

Das Stadtbuch von Oldenburg, das sogenannte Rote Buch für die Jahre (1342-) 1377-1592 sowie fünf weitere Codices befinden sich in Abt. 400.3 (siehe Bestandsgruppe "Sammlungen").

Abt. 140.1: Stadt Oldenburg

Urkunden: Privilegien; Herzogliche und königliche Verordnungen; Jahrmärkte in Oldenburg, Fehmarn und Neustadt.

35 Nrn.

1321-1778


Abt. 140.2: Kirchen zu Oldenburg

Urkunden: Privilegien; Vikarienstiftungen und -ausstattungen; Besitz- und Rentensachen; Pfründenstreitigkeiten.

40 Nrn.

1342-1591