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Landesarchiv Schleswig-Holstein
Beständeübersicht

Herzogtum Holstein bis 1867

Abt. 143: Stadt Rendsburg

Geschichte

Rendsburg wurde im 13. Jahrhundert auf der Eiderinsel im Schutze einer holsteinischen Grenzburg gegründet, wohl um 1253 mit Lübischem Recht bewidmet und war eine Residenz der Schauenburger Grafen. Bei der Herrschaftsteilung von 1544 kam die Stadt an Herzog Johann von Hadersleben, gehörte aber schon ab 1581 zum königlichen Anteil. Nach dem Ende des dänischen Gesamtstaates 1864 und der Annexion Schleswig-Holsteins durch Preußen wurde Rendsburg 1867 Kreisstadt des Kreises Rendsburg, 1970 des Kreises Rendsburg-Eckernförde.

Bestandsgeschichte

Im Landesarchiv wird neben wenigen Urkunden vorwiegend, aber auch nicht vollständig die Protokollüberlieferung aus dem Amtsgericht Rendsburg verwahrt. Darüber hinaus sind die bis 1830 entstandenen Obergerichtsprotokolle vorhanden sowie Akten, die Auskunft über die Beziehung Rendsburgs zum Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation geben. Sie gelangten 1938 aus dem Reichsarchiv an das damalige Staatsarchiv Kiel.

Summarische Angaben zum Inhalt

Urkunden (14 Nrn.): Privilegien; Vikarienstiftungen, -ausstattungen und -bestallungen; städtische Angelegenheiten.

Akten: Steuer-, Grenz- und Justizakten; Gerichtsprotokoll des Vierstädtegerichts ab 1604; Obergerichtsprotokoll 1831-1861; Schuld- und Pfandprotokolle, Nebenbücher und Kontraktenprotokolle ab 1698.

Umfang 10 lfm | Laufzeit 1328-1909