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Landesarchiv Schleswig-Holstein
Beständeübersicht

Klöster und Güter

Abt. 175: Rudekloster

Geschichte

Um 1190 wurde das in ein Zisterzienserkloster umgewandelte Benediktinerkloster St. Michael bei Schleswig zunächst nach Guldholm verlegt, bevor es 1210 seinen endgültigen Sitz auf dem Gebiet des dänischen Königs, dem "rus regis" - dem heutigen Glücksburg - fand. Das Kloster erwarb in der Folgezeit umfangreichen Besitz und gelangte zu nicht geringem Einfluss, wurde jedoch immer wieder in Machtkämpfe um den dänischen Königsthron verwickelt. Zwischen 1538 und 1541 wurde das Kloster säkularisiert und in eine Schule umgewandelt. Bei der Landesteilung 1544 fiel diese mit allen Besitzungen an Herzog Johann den Älteren von Schleswig-Holstein. Nach dessen Tod 1581 erbte den gesamten Besitz König Friedrich II. von Dänemark, der alles Herzog Johann dem Jüngeren von Schleswig-Holstein-Sonderburg übereignete. Dieser ließ das Klostergebäude abreißen und an dessen Stelle das Wasserschloss Glücksburg errichten.

Bestandsgeschichte

Der Bestand umfasst aussschließlich Urkunden. Diese wurden vom vorpreußischen Amt Flensburg an das ehemalige Staatsarchiv Schleswig abgegeben.

Summarische Angaben zum Inhalt

Urkunden (18 Nrn.): Besitz- und Rentenschenkungen und -käufe; Verpfändungen; Privilegien; Dingswinden.

Umfang 18 Nrn. | Laufzeit 1306, 1433-1565