Landesportal Schleswig-Holstein

Landesarchiv Schleswig-Holstein
Beständeübersicht

Schleswig-Holstein insgesamt bis 1867

Abt. 18: Generalsuperintendent für Schleswig

Geschichte

Die Generalsuperintendenten, bis 1713 je besonders königliche und gottorfische, führten die Oberaufsicht über das Kirchen-, Schul- und Armenwesen in den einzelnen Propsteien sowie in den nicht zu den Propsteien gehörigen Städten und Adligen Kirchen. Zusammen mit den Räten des Obergerichts und einigen weiteren Pastoren bildeten sie das Gottorfer Oberkonsistorium.

Bestandsgeschichte

Die noch heute bestehende Ordnung des Archivs, die in einem 1793 angelegten Registranten zusammengestellt wurde, schuf der Generalsuperintendent J. G. Chr. Adler (1756-1834). Einzelne im Landeskirchenamt verbliebene Akten wurden während des Zweiten Weltkrieges vernichtet.

Summarische Angaben zum Inhalt

Kirchenbeamte: Summus Episcopus, Generalsuperintendent, Kirchenvisitatoren, Prediger, Kandidaten und Küster; Kultus: Agende, Gesangbuch, Kollekten, Taufe, Konfirmation, Ehe, Beerdigung, Beichte und Abendmahl, Kirchenbuße und Kirchenzucht; Kirchengebäude und sonstiges Eigentum; Fremde Religionsverwandte; Generalvisitation; Einkünfte; Personalia der Geistlichen; Kircheninventare; Schulsachen: Lateinschulen, Stadtschulen, Landschulen; Personalia der Lehrer; Armensachen und milde Stiftungen; Konsistorialsachen: Gottorfer Oberkonsistorium und Landoberkonsistorium, Unterkonsistorien der Propsteien; Protokolle der vom Generalsuperintendenten Adler in Oberkonsistorialsachen abgegebenen Voten sowie Sammlung der darauf vom Oberkonsistorium erlassenen Resolutionen und Bescheide 1793-1834; Geschäftsjournal.

Umfang 30 lfm | Laufzeit (1540-) 1600-1848

Hinweis auf andere Bestände

Akten des Generalsuperintendenten für Holstein befinden sich in Abt. 19. Spezialakten über Nordschleswig sind im Landesarchiv Apenrade.