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Landesarchiv Schleswig-Holstein
Beständeübersicht

Klöster und Güter

Abt. 189: Königlicher Kommissar für die adligen Güterdistrikte Dänischwohld und Schwansen

Geschichte

1713 teilte die Ritterschaft die Gebiete der adligen Güter in Distrikte ein. Im Herzogtum Schleswig entstanden so der Angler, der Dänischwohlder und der Schwansener Güterdistrikt. Die Güterdistrikte bildeten eine Schnittstelle zwischen den Gutsbesitzern und der Landesherrschaft, bis sie mit dem Patent vom 3. Juni 1853 aufgehoben wurden. Die Güter der ehemaligen Distrikte Schwansen und Dänischwohld wurden dann zur Eckernförder Harde zusammengefasst. Die Zuständigkeit für diese Güter übertrug man einem königlichen Kommissar, der fortan das staatliche Gegenstück zu den von der Ritterschaft gewählten Deputierten in der Güterverwaltung darstellte.

Bestandsgeschichte

Der Bestand wurde 1921 aus Akten der Eckernförder Harde gebildet. Er ist durch einzelne Akten aus den Ämtern Gottorf und Hütten ergänzt worden.

Summarische Angaben zum Inhalt

Beamte; Militär und Politisches; Polizei; Arme; Stiftungen; Wege; Gewerbe und Mühlen; Medizinalsachen; Wasserlösung; Steuern und Abgaben; Post; Schule; Zoll; Jagd, Fischerei und Landwirtschaft; Sparkassen und Gilden; Stempelpapier; Justiz; Altertümer.

Umfang 3 lfm | Laufzeit 1848-1868