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Landesarchiv Schleswig-Holstein
Beständeübersicht

Schleswig-Holstein insgesamt bis 1867

Abt. 19: Generalsuperintendent für Holstein

Geschichte

Die Generalsuperintendenten, bis 1773 je besonders königliche und gottorfische, führten die Oberaufsicht über das Kirchen-, Schul- und Armenwesen in den einzelnen Propsteien sowie in den nicht zu den Propsteien gehörenden Adligen Kirchen und Städten. Zusammen mit den Räten der Regierungskanzlei und einigen weiteren Pastoren bildeten sie das Glückstädter Oberkonsistorium.

Bestandsgeschichte

Einzelne im Landeskirchenamt verbliebene Akten wurden während des Zweiten Weltkrieges vernichtet.

Summarische Angaben zum Inhalt

Kirchenverfassung, Kultus und andere Generalia; Behörden: Oberkonsistorium, Unterkonsistorium, Synoden zu Rendsburg, Generalsuperintendent; Visitationen; Pröpste; Gemeinden; Kirchenbeamte und Kirchendiener: Pfarrer, Organisten, Küster; Konvent und Juraten; Amtshandlungen: Taufe, Katechisation, Konfirmation, Abendmahl, Ehesachen, Beerdigung; Kirchenzucht; Kirchenbücher und Archive (mit Verzeichnissen nach Propsteien); Kirchenvermögen und Kircheninventare (nach Propsteien); Militärgemeinde; Mission; Separatisten; Fremde Religionsverwandte; Schulsachen, insbesondere Schulordnungen; Neue Schulorganisation; Volksschulen: Generalia und Specialia nach Distrikten bzw. Städten und Kirchspielen; Gelehrte Schulen; Universität in Kiel; Schullehrerseminare in Kiel und Segeberg; Specialia nach Propsteien; Milde Stiftungen; Armensachen; Diarien der Generalsuperintendenten, Sammlungen der von ihnen an die Deutsche Kanzlei und an die Oberkonsistorien erstatteten Berichte sowie der von letzteren darauf erlassenen Resolutionen und Bescheide.

Umfang 45 lfm | Laufzeit (1542-) 1583-1898

Hinweis auf andere Bestände

Archivalien des Generalsuperintendenten für Schleswig siehe in Abt. 18.