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Landesarchiv Schleswig-Holstein
Beständeübersicht

Klöster und Güter

Abt. 194: Schleswigsche Kanzleigüter

Geschichte

Die schleswigschen Kanzleigüter gehörten, anders als die adligen Güter, nicht zu dem vom König und Herzog gemeinschaftlich verwalteten Anteil und unterstanden daher nicht dem Adligen Landgericht, sondern den Regierungskanzleien der Landesherren. Sie besaßen zwar Privilegien ähnlich den adligen Gütern, unterstanden jedoch in Verwaltungsangelegenheiten auch dem Amt Gottorf.

Bestandsgeschichte

Der Bestand ist nach den drei Einzelprovenienzen geordnet. Die Unterlagen des Kanzleiguts Grumby wurden aus dem Bestand Abt. 25, Schleswig-Holsteinische Landkommission und Landkommissare, ausgesondert. Die Akten des Kanzleiguts Winning stammen aus einer Schenkung.

Umfang 0,5 lfm | Laufzeit 1671-1903

Hinweis auf andere Bestände

Unterlagen zu den Kanzleigütern befinden sich auch in Abt. 168 (siehe Bestandsgruppe "Herzogtum Schleswig").

Abt. 194.1: Kanzleigut Grumby

Steuer-, Polizei-, Jagd-, Militär-, Nachlass-, Bau-, Wasserlösungs- und Rechnungssachen.

0,1 lfm

1838-1852


Abt. 194.2: Kanzleigut Tolkschuby

Eine Drucksache über die Parzellierung.

0,1 lfm

1786


Abt. 194.3: Kanzleigut Winning

Kaufverträge; Steuer-, Bau-, Feste-, Kirchen-, Kommunal-, Kriegs-, Pacht-, Mühlen-, Fischerei-, Schul- und Wegesachen.

0,1 lfm

1671-1903