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Landesarchiv Schleswig-Holstein
Beständeübersicht

Herzogtum Lauenburg bis 1876

Abt. 212: Kammer zu Hannover

Geschichte

Als Lauenburg 1689 seine Selbstständigkeit verlor, wurde es auf höchster Ebene auswärtigen Behörden unterstellt. Dieses waren von 1689 bis 1816 die Hannoverschen Behörden. Die Hannoversche Kammer verwaltete im weitesten Sinne die Steuer-, Domänen- und Forstsachen einschließlich des örtlichen zugehörigen Personals.

Bestandsgeschichte

Die lauenburgischen Akten der hannoverschen Kammer wurden als besondere Gruppe geführt und für sich verzeichnet. Einbezogen sind Akten der Rentekammer zu Kopenhagen aus den Jahren von 1816 bis um 1820. Die Akten der Kammer über die Verkoppelung befinden sich im Kreisarchiv Ratzeburg. Teile der das Amt Schwarzenbek betreffenden Akten (Abt. 212c) sind im Jahr 1875 an die Bismarck`sche Fideikommissherrschaft Friedrichsruh abgegeben worden.

Summarische Angaben zum Inhalt

Der Bestand ist regional gegliedert: Das Herzogtum Lauenburg insgesamt (Abt. 212a); Amt Lauenburg (Abt. 212b); Amt Ratzeburg (Abt. 212c); Amt Schwarzenbek (Abt. 212d); Amt Steinhorst (Abt. 212e); Kontributionswesen im Herzogtum Lauenburg (Abt. 212f). - Schwerpunkte bei den jeweils einzelnen Ämtern: Beamte; Kautionen; Jagd und Forst; Torfmoore; Bausachen; Inventare herrschaftlicher Gebäude; Krugnahrung, Hökerei und Handel; Akzise; Dienstsachen; Erbenzinssachen; Zoll und Wegegeld; Mühlen; Fischerei; Pachtsachen; Zehntsachen; Ziegeleisachen; Höfesachen; Gemeinheitsteilung; Landgerichtssachen; Prozesse; Haushaltspachtsachen der Vorwerke; Schäfereien; Vermessungs- und Grenzsachen; Ratifikation verschiedener Ausgaben und Einnahmen. - Beim Amt Lauenburg auch vorhanden: Fähren, Wasserbau und Deiche.

Umfang 59 lfm | Laufzeit 1598-1816 (-1839)