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Landesarchiv Schleswig-Holstein
Beständeübersicht

Herzogtum Lauenburg bis 1876

Abt. 236: Stadt Mölln

Geschichte

Die Stadt Mölln wurde als "Molne" um 1220 erstmals erwähnt. Die erste Erwähnung der Stadtrechte ist für das Jahr 1262 nachweisbar.

Bestandsgeschichte

Die Akten liegen als Depositum des Landesarchivs im Stadtarchiv Mölln. Bei den im Landesarchiv verwahrten Urkunden handelt es sich zum einen um solche, die aus dem Bestand der Lauenburgischen Regierung zu Ratzeburg entnommen sind und zum anderen um solche, die aus der 1876 erfolgten Abgabe des Königlichen Geheimarchivs Kopenhagen stammen. Diese Stücke wurden in einem eigenständigen Urkundenbestand zusammengeführt. Weitere städtische Urkunden befinden sich im Stadtarchiv Mölln.

Summarische Angaben zum Inhalt

Urkunden (71 Nrn.): Verpfändung der Stadt Mölln an Lübeck und daraus entstandene Rechtsstreitigkeiten; Land- und Rentenkäufe; Drüsensee; Zoll; Gilden; Vikarienstiftung; Verpfändungen des Schlosses Ritzerau und anderer Liegenschaften.

Akten: Testamente; Vormundschaften; Konkurse; Hypotheken; Justizuntersuchungssachen. - Die Akten sind überwiegend nach Personen alphabetisch geordnet.

Laufzeit 1277-1870