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Landesarchiv Schleswig-Holstein
Beständeübersicht

Klöster und Güter

Abt. 277: Gutsherrschaft ehemaliger Lübscher Stadtstiftsdörfer

Geschichte

Die Lübschen Stadtstiftsdörfer Gleschendorf, Kesdorf, Röbel und Scharbeutz sowie eine Hufe in Wulfsdorf gingen 1804 auf das Fürstentum Lübeck über. Dieses übte jedoch bis zu einer erneuten Gebietsbereinigung 1843 nur die gutsherrlichen Rechte aus, denn die Dorfschaften standen nach wie vor gemeinsam unter holsteinischer Landeshoheit und wurden deshalb durch einen besonderen Justitiar und einen besonderen Kameralbeamten des Fürstentums verwaltet.

Bestandsgeschichte

Die Überlieferung ist nur unvollständig erhalten.

Summarische Angaben zum Inhalt

Personalia; Armensachen; Polizeisachen; Gerichtsprotokolle; Testamente und Nachlasssachen.

Umfang 3 lfm | Laufzeit (1634-) 1701-1865

Hinweis auf andere Bestände

Die Schuld- und Pfandprotokolle für Kesdorf befinden sich in Abt. 108 (siehe Bestandsgruppe "Herzogtum Holstein"), für Röbel in Abt. 275, für die anderen Orte in Abt. 278 (siehe Bestandsgruppe "Landesteil Lübeck"). Die Stellakten über einzelne Höfe liegen in Abt. 355 Ahrensbök und Eutin (siehe Bestandsgruppe "Justiz").