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Landesarchiv Schleswig-Holstein
Beständeübersicht

Landesteil Lübeck bis 1937

Abt. 279: Stadt Eutin

Geschichte

1156/57 wurde die Holländersiedlung Eutin Marktort und erhielt 1257 vom Bischof von Lübeck das Lübische Stadtrecht. Nachdem 1309 das Eutiner Kollegiatstift gegründet worden war, verlegte der Lübecker Bischof seinen Sitz Anfang des 14. Jahrhunderts nach Eutin. In der Folge war Eutin erst Residenzstadt der Bischöfe und Fürstbischöfe von Lübeck, dann der Herzöge und Großherzöge von Oldenburg. Seit dem Reichsdeputationshauptschluss von 1803 gehörte Eutin als Teil des Fürstentums Lübeck zum (Groß-)Herzogtum Oldenburg, ab 1918 Freistaat Oldenburg genannt. Mit dem Groß-Hamburg-Gesetz von 1937 wurde Eutin Kreisstadt des neu gegründeten preußischen Kreises Eutin und nach der Zusammenlegung der Kreise Eutin und Oldenburg 1970 des neuen Kreises Ostholstein.

Bestandsgeschichte

Das eigentliche Stadtarchiv befindet sich - unter anderem mit wesentlichen Teilen der Protokollüberlieferung - in Eutin. Der Bestand enthält vor allem die gerichtlichen Akten, die nach dem Ende der städtischen Gerichtsbarkeit 1854 und 1861 auf das Amtsgericht übergegangen waren und über verschiedene Stationen an das Landesarchiv gelangt sind.

Summarische Angaben zum Inhalt

Justizsachen; Testamente (mit Index); Schuld- und Pfandprotokolle 1761-1891; Personalakten.

Umfang 3 lfm | Laufzeit 1722-1935