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Landesarchiv Schleswig-Holstein
Beständeübersicht

Preußische Verwaltung 1867 bis 1946

Abt. 313: Fischereibehörden

Geschichte

Das Amt des Oberfischmeisters für die Provinz Schleswig-Holstein mit Sitz in Schleswig wurde 1874 begründet. Seit 1888 gab es zwei Oberfischmeister in Schleswig und Altona; sie unterstanden unmittelbar dem Oberpräsidenten. Den Oberfischmeistern nachgeordnet waren drei Fischmeister für die Aufsichtsbezirke Flensburg, Eckernförde/später Kiel und Blankenese/später Altona. 1885 kam ein Fischmeister für die Binnenfischerei mit Sitz in Altmühlendorf/später Nortorf hinzu. 1939 gab es drei Fischmeisterbezirke an der Ostseeküste (Langballigholz, Kiel, Heiligenhafen) und drei an der Westküste (Altona, Glückstadt, Büsum) sowie einen eigenen Oberfischmeister für die Binnengewässer. 1940 wurden die drei Oberfischmeister in Fischereiämter umbenannt. Nach Kriegsende gab es zwei Fischereiämter in Altona und Kiel, die dem Minister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten unterstanden, mit insgesamt neun Fischmeisterämtern. 1956 wurden die beiden Fischereiämter zum neuen Fischereiamt des Landes Schleswig-Holstein mit Sitz in Kiel und sechs Außenstellen vereinigt. 1998 wurde die erst kurz zuvor zum Landesamt für Fischerei aufgewertete Behörde aufgelöst. Ihre Aufgaben - vor allem Fischereiaufsicht, Fischereiförderung und Erstellung von Gutachten - gingen auf das Amt für ländliche Räume in Kiel über.

Summarische Angaben zum Inhalt

Generalia; Berichte des Oberfischmeisters; Berichte der Fischmeister; Akten über See- und Binnenfischerei.

Umfang 27 lfm | Laufzeit 1876-1919