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Landesarchiv Schleswig-Holstein
Beständeübersicht

Preußische Verwaltung 1867 bis 1946

Abt. 317: Ausschuss zur Feststellung von Kriegs- und Aufruhrschäden

Geschichte

Für den Regierungsbezirk Schleswig wurde auf der Grundlage des Reichsgesetzes vom 3.7.1916 ein Ausschuss zur Feststellung von Kriegsschäden gebildet. Die Erhebungen sollten als Grundlage für spätere Entschädigungsregelungen dienen.

Abt. 317.1: Ausschuss zur Feststellung von Kriegsschäden

Der Bestand umfasst lediglich eine Akte, die seit den 1970er-Jahren vermisst wird.

Handakte des Ausschussvorsitzenden.

1917-1922


Abt. 317.2: Ausschuss zur Feststellung der Entschädigung von Aufruhrschäden

Aufgrund des Gesetzes über die durch die inneren Unruhen verursachten Schäden vom 12. Mai 1920 (Reichsgesetzblatt 1920, S. 241) ordnete die Reichsregierung am 15. September 1920 die Einrichtung von "Ausschüssen zur Feststellung der Entschädigung von Aufruhrschäden" an. Diese Ausschüsse ressortierten im Reichswirtschaftsministerium und waren dem Reichswirtschaftsgericht direkt unterstellt. Einzurichten waren sie durch die Landeszentralbehörden. Der schleswig-holsteinische Ausschuss hatte seinen Sitz in Kiel, Fleethörn 25. Besetzt war er größtenteils durch städtische Beamte.

Die Akten sind im Jahr 1992 vom Stadtarchiv Kiel an das Landesarchiv Schleswig-Holstein abgegeben worden.

Entschädigungsakten von: Einzelpersonen; Israelitische Gemeinde Altona; Sozialdemokratische Partei Eckernförde; verschiedene Arbeiterverbände.

0,5 lfm

1931-1933