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Landesarchiv Schleswig-Holstein
Beständeübersicht

Preußische Verwaltung 1867 bis 1946

Abt. 332: Städte aus preußischer Zeit

Geschichte

Es handelt sich um einen Sammelbestand für die Überlieferung von Städten, die jeweils erst zu preußischer Zeit das Stadtrecht erhielten.

Bestandsgeschichte

Der Bestand ist nach Einzelprovenienzen geordnet.

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Abt. 332.4: Bramstedt

Bramstedt wird 1274 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Der Flecken erhielt 1910 das Stadtrecht und gleichzeitig die Anerkennung als Moorheilbad.

Der Bestand umfasst nur einige Urkunden, die 1874 von der damaligen Fleckenverwaltung im Staatsarchiv in Schleswig als Depositum hinterlegt wurden.

Privilegien; städtische Angelegenheiten.

7 Nrn.

1533-1652


Abt. 332.1: Neumünster

Der aus einem Kloster des 12. Jahrhunderts hervorgegangene Flecken erhielt 1870 das Stadtrecht. Zunächst gehörte die Stadt Neumünster zum Landkreis Kiel, dem späteren Kreis Bordesholm; 1901 wurde sie kreisfrei.

Die Akten dieses Bestandes wurden 1931 von der Stadt selbst an das damalige Staatsarchiv in Kiel abgegeben. Die eigentliche Überlieferung der Stadt Neumünster befindet sich im Stadtarchiv.

Polizeiangelegenheiten.

0,5 lfm

1869-1922


Abt. 332.2: Westerland/Sylt

Westerland wurde nach der Allerheiligenflut 1436, die den Ort Eidum vollständig zerstörte, von den Überlebenden als Neusiedlung gegründet. 1855 wurde Westerland zum Seebad und dadurch nach und nach zum Hauptort der Insel. 1905 wurde das Stadtrecht verliehen, 1949 die Anerkennung als Seeheilbad. Zum 1. Januar 2009 schloss sich die Stadt mit den Gemeinden Sylt-Ost und Rantum zur Gemeinde Sylt zusammen, wodurch sie ihre Selbstständigkeit preisgab.

Der Bestand an Akten aus der Zeit des Ersten Weltkriegs wurde vom Landrat des Kreises Südtondern an das damalige Staatsarchiv in Kiel abgegeben. Die eigentliche Überlieferung der Stadt Westerland befindet sich im Sylter Archiv in Westerland.

Kriegszwangswirtschaft.

0,5 lfm

1888-1919


Abt. 332.3: Wyk/Föhr

1704 wurde dem Ort Wyk die Hafen-, 1706 die Fleckengerechtigkeit zugesprochen. Im Jahre 1819 wurde in Wyk ein Seebad - das erste seiner Art in Schleswig-Holstein - errichtet. Das Stadtrecht erhielt Wyk im Jahr 1910.

Die Unterlagen wurden in den 1950er-Jahren im Zuge einer Neuordnung des Föhrer Inselarchivs, zu dem die eigentliche Wyker Überlieferung gehört, ausgesondert und vom Magistrat der Stadt an das Landesarchiv abgegeben. Das Inselarchiv wird als Teil des Amtsarchivs Föhr-Amrum im Kreisarchiv Nordfriesland in Husum verwahrt.

Wirtschaftsprüfungen der Hafen- und Kurverwaltung.

0,1 lfm

1932-1955