Landesportal Schleswig-Holstein

Landesarchiv Schleswig-Holstein
Beständeübersicht

Preußische Verwaltung 1867 bis 1946

Abt. 376: Kreditinstitute

Geschichte

Banken und Sparkassen als eigenständige Wirtschaftsbetriebe haben gegenüber dem Landesarchiv keine Anbietungspflicht für ihre archivreifen Unterlagen, sodass es sich bei den in dieser Abteilung verwahrten Beständen um Sammlungsgut handelt.

Abt. 376.2: Wohnungsbaukreditanstalt Schleswig-Holstein

Der nach dem Ersten Weltkrieg festgestellte hohe Bedarf an bezahlbarem Wohnraum führte am 2. Dezember 1919 zur Gründung der Heimstätte Schleswig-Holstein. 1937 wurde die Forschungsstelle für Siedlungsgestaltung ein Bestandteil; sie existierte bis 1990. Nach dem Zweiten Weltkrieg erfolgte ein großer Zustrom von Flüchtlingen. Die daraus resultierte Wohnungsnot machte es notwendig, die Wohnungsbauförderung zu reformieren. Aus der Heimstätte Schleswig-Holstein wurde im Jahr 1947 die Landestreuhandstelle für Wohnungs- und Kleinsiedlungswesen. Letztlich entstand dann 1960 per Gesetz und mit einer Satzung aus dem Jahr 1961 die Wohnungsbaukreditanstalt, eine Anstalt des öffentlichen Rechts. Mit Wirkung vom 1. Januar 1991 wurde die Wohnungsbaukreditanstalt schließlich in die neu gegründete Investitionsbank Schleswig-Holstein überführt.

Studien; Stellungnahmen; Vorträge; Wettbewerbsunterlagen; Chronikmaterialien; Veröffentlichungen zum Thema Haus- und Städtebau.

4 lfm

1919-1995


Abt. 376.3: Gold-Girobank Schleswig-Holstein AG

Die Gold-Girobank Schleswig-Holstein AG ist in Übereinstimmung mit der Provinzialverwaltung von sämtlichen Wirtschaftskreisen der Provinz Schleswig-Holstein, insbesondere von der Landesbank, am 6. November 1923 gegründet worden. Ihr Zweck bestand in erster Linie darin, ein wertbeständiges Zahlungsmittel zur Entlohnung der Arbeiterschaft und zur Bezahlung der landwirtschaftlichen Produkte in der Provinz zu schaffen und zugleich die Verbreitung der dänischen Währung zu verhindern. Nach Regelung der Währungsverhältnisse durch den Dawes-Plan wurde der Bank im Oktober 1924 vorgeschrieben, die im Verkehr befindlichen Verrechnungsscheine bis zum 30. September 1925 zur Einlösung aufzurufen.

Journale; Sorten- und Devisenbücher; Aufsichtsratssitzungen.

1 lfm

1923-1931