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Landesarchiv Schleswig-Holstein
Beständeübersicht

Sammlungen

Abt. 401: Gedruckte Einzelverordnungen

Geschichte

Den Landesherren dienten gedruckte Verordnungen, Patente, Plakate, Zirkulare, Reskripte oder Bekanntmachungen seit dem 16. Jahrhundert zur raschen Verbreitung ihrer politischen, administrativen und juristischen Entscheidungen durch Verkündung und Aushang. Auch in den Umbrüchen der Erhebungsjahre ab 1848 hatten sie ihre Bedeutung.

Bestandsgeschichte

Bereits kurz nach Einrichtung des Preußischen Staatsarchivs Schleswig erreichte dessen Leiter Georg Hille am 26. August 1873 eine Verfügung zur Sicherung gedruckter Verordnungen ehemaliger Landesherren. Preußische Behörden der Provinz Schleswig-Holstein hatten fortan bei Aktenaussonderungen aufgefundene Drucke dieser Art in das Staatsarchiv zu überführen. So erwuchs schnell eine größere Sammlung, die auch der Verwaltung als wichtiges Hilfsmittel diente. Einige handschriftliche Verordnungen fanden ebenfalls Eingang in die Sammlung. Der Bestand wurde in sieben provenienzorientierten Gruppen zusammengefasst. Innerhalb dieser Gruppen sind die Verordnungen chronologisch geordnet.

Summarische Angaben zum Inhalt

Gemeinschaftliche Verordnungen 1516-1772; Königliche Verordnungen 1565-1864; Gottorfische Verordnungen 1572-1773; Plönische Verordnungen 1685-1762; Verordnungen des Lübecker Domkapitels 1574-1800; Lauenburgische Verordnungen 1591-1816; Verordnungen der Erhebungszeit 1848-1852.

Umfang 16 lfm | Laufzeit 1516-1864