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Landesarchiv Schleswig-Holstein
Beständeübersicht

Sammlungen

Abt. 422: Vereine und Verbände

Geschichte

Ein Verein ist ein Zusammenschluss von Personen zur Verfolgung eines gemeinsamen, nicht nur vorübergehenden Zwecks. Er hat eine den Zweck und die Willensbildung der Gemeinschaft regelnde Satzung. Das Grundgesetz garantiert das Recht der freien Vereinsbildung. Das Vereinsrecht ist im Bürgerlichen Gesetzbuch geregelt. Ein eingetragener Verein (e. V.) ist ein Verein, der in das Vereinsregister des jeweils zuständigen Amtsgerichts eingetragen ist. Mit der Eintragung in das Vereinsregister erhält der Name des Vereins den Zusatz "eingetragener Verein". Er soll aus mindestens sieben Mitgliedern bestehen. Eingetragene Vereine sind durch staatliche Verleihung rechtsfähig als juristische Personen des Privatrechts; sie werden durch einen Vorstand nach außen vertreten. Altrechtliche Vereine bestanden bereits vor dem Inkrafttreten des Bürgerlichen Gesetzbuchs. Sie nehmen eine Sonderstellung ein, da sie nicht im Vereinsregister des jeweils zuständigen Amtsgerichts eingetragen, aber dennoch juristische Personen sind. Ein nicht rechtsfähiger Verein tritt als Gesellschaft bürgerlichen Rechts auf, nicht jedoch als juristische Person. Die Mitglieder erklären schriftlich in Statuten, dass sie ein gemeinsames Ziel verfolgen. Dieser Vereinstyp muss keine Organe bestellen und hat mindestens drei Mitglieder. Ein nicht rechtsfähiger Verein ist die Urform des Vereins.

Abt. 422.1: Landwirtschaftlicher Verein für das Gut Bothkamp und Umgebung

Der Verein wurde am 1.2.1888 auf Veranlassung des Hofpächters Hilmers-Schönhagen gegründet. Seine Aufgabe war es, den Mitgliedern Vorträge und Ratschläge in landwirtschaftlichen Fragen zu vermitteln. Zudem wurde 1895 eine Spar- und Darlehenskasse für das Gut durch den Verein gegründet. Dieser war auch dem "Generalverein" angeschlossen, der 1896 in die Landwirtschaftskammer überführt wurde. Der Verein wurde im Jahr 1984 aufgelöst.

Der Bestand wurde 1971 von dem Heimatforscher Heinrich Pöhls aus Bordesholm sowie 1984 von Protokollführer Hans Luther aus Kiel an das Landesarchiv gegeben.

Versammlungsprotokolle des Vereins mit Mitgliederverzeichnissen und losen Anlagen.

0,1 lfm

1888-1969


Abt. 422.2: Bund Schleswig-Holsteinischer Ostseefischer

Der Bund Schleswig-Holsteinischer Ostseefischer wurde am 4.3.1911 in Lübeck als selbstständige Abteilung des Central-Fischerei-Vereins Schleswig-Holstein gegründet. 1919 löste sich der Bund vom Central-Verein und erhielt eine neue Satzung. Er setzte sich vor allem für Maßnahmen zur Regelung der Ostseeküstenfischerei und zum Schutz der Plattfischbestände an der Ostseeküste ein.

Lage der Fischereiwirtschaft; Tätigkeitsberichte und Protokolle des Bundes und einzelner Fischereivereine.

0,5 lfm

1913-1930


Abt. 422.3: Schleswig-Holsteinische Patriotische Gesellschaft

Die Gesellschaft wurde auf Veranlassung des Altonaer Fabrikanten Johann Daniel Lawaetz im Jahre 1812 als philanthropischer Verein gegen die Zunahme der Armut in Schleswig-Holstein gegründet und fand schnell Mitglieder vor allem aus dem Bürgertum beider Herzogtümer. Die in verschiedene Sektionen und Distrikte eingeteilte Gesellschaft entfaltete zu Lebzeiten von Lawaetz eine rege und weit ausgebreitete Tätigkeit. Ihr Geist war gesamtstaatlich-königstreu geprägt, der Schwerpunkt lag in der Stadt Altona. Nach jahrelangem Niedergang wurde die Gesellschaft 1858 aufgelöst.

Berichte aus verschiedenen Gebieten Schleswig-Holsteins über das dortige Armenwesen.

0,1 lfm

1817-1819


Abt. 422.4: Verband der Vereine der heimattreuen deutschen Nordschleswiger

Der Verband wurde 1922 in Neumünster gegründet und wollte sämtliche in Schleswig-Holstein bestehende Vereine und Landsmannschaften der deutschen Nordschleswiger zusammenschließen. Erklärtes Ziel war satzungsgemäß "die Abwehr der dänischen Umtriebe südlich der jetzigen Gewaltgrenze und Wiedergewinnung der verlorenen nordschleswigschen Heimat". 1933 ging der Verband im Schleswig-Holsteiner-Bund auf.

Verbandsangelegenheiten; Finanzen; Verein der Nordschleswiger; Korrespondenzen mit anderen Gruppen; Unterstützung von Mitgliedern und sonstigen Anliegen.

1 lfm

(1917) 1920-1933


Abt. 422.5: Wagrischer landwirtschaftlicher Verein

Der Verein wurde am 20.6.1828 in Lensahn zur Beförderung und Verbesserung des Ackerbaus sowie jedes landwirtschaftlichen Betriebes gegründet. Seine Einzugsgebiete waren der Oldenburger Güterdistrikt, die Herzoglichen Fideikommissgüter und das Fürstentum Lübeck. Mit dem Gesetz zur Bildung des Reichsnährstandes wurde der Verein 1933 aufgelöst.

Der Bestand wurde 1983 von der Witwe des letzten Vereinsdirektors, Frau Maria v. Abercron, Testorf, an das Landesarchiv gegeben.

Versammlungsprotokolle und Akten über die vielfältigen Vereinsaktivitäten sowie Handakten des Direktors v. Abercron.

1 lfm

1828-1948


Abt. 422.6: Gesellschaft Museum e. V. Schleswig

Die Gesellschaft Museum war ein sehr exklusiver Lese- und Geselligkeitsverein, der die Mitgliedsbeiträge für eine Bibliothek ausschließlich zur Benutzung durch die Mitglieder verwendete. Später wurde die Gesellschaft in ihrer Mitgliederstruktur etwas offener und wandte sich mehr und mehr der Geselligkeit anstelle der Bücher zu. Die Gesellschaft war 1828 oder 1830 gegründet worden, die erste Satzung stammt aus dem Jahre 1835. Nachdem die Tätigkeit in den Kriegsjahren nach 1848 geruht hatte, kam es im Oktober 1852 zu einer erneuten Aktivierung des Vereins. 1903 wurde die Verschmelzung mit dem sich dadurch auflösenden Akademischen Verein durchgeführt.

Protokolle; Schriftwechsel; Rechnungssachen; Druckschriften.

0,5 lfm

1852-1988


Abt. 422.7: Verein der Bürgermeister in Schleswig-Holstein und Lauenburg und Arbeitsgemeinschaft der kleineren Städte und größeren Landgemeinden in Schleswig-Holstein und Lauenburg

Der Verein der Bürgermeister in Schleswig-Holstein und Lauenburg wurde am 7.12.1912 in Neumünster als Provinzialverein des Preußischen Bürgermeister-Verbandes zur Förderung der beruflichen und persönlichen Interessen der Bürgermeister gegründet. Seit 1923 wurde auf Beschluss des Vereins regelmäßig eine Arbeitsgemeinschaft der kleineren Städte und größeren Landgemeinden zur Besprechung und Förderung kommunaler Angelegenheiten einberufen.

Satzungen und Protokolle des Vereins der Bürgermeister; Handakten des Bürgermeisters Brandes.

0,1 lfm

1909-1932


Abt. 422.8: Der Stahlhelm - Bund der Frontsoldaten; Nationalsozialistischer deutscher Frontkämpferbund

Der Stahlhelm - Bund der Frontsoldaten wurde Ende 1918 von F. Seldte als Vereinigung von Frontkämpfern des Ersten Weltkrieges gegründet und umfasste - ab 1924 auch für Nichtfrontkämpfer zugänglich - 1925 reichsweit bereits 400.000 Mitglieder. Auch in Schleswig-Holstein entwickelte sich der Stahlhelm zum stärksten politischen Wehrverband. Die Ortsgruppe Elmshorn wurde im September 1923 als erste Ortsgruppe im Kreis Pinneberg gegründet und hatte schon im November 1923 unter ihrem Führer Dr. Karl Petersen etwa 350 Mitglieder. Im März 1934 wurde der Stahlhelm als Nationalsozialistischer Deutscher Frontkämpferbund gleichgeschaltet und Ende 1935 endgültig aufgelöst.

Protokollbuch der Ortsgruppe Elmshorn mit Schriftwechsel über die Auflösung.

0,1 lfm

1924-1936


Abt. 422.9: Schleswig-Holsteinischer Bauernverein, Kreisgruppe Süderdithmarschen/Kreisbauernbund Süderdithmarschen

Der Schleswig-Holsteinische Bauernverein wurde 1918 in Tondern ins Leben gerufen und sah seinen Programmschwerpunkt darin, den Bauern der Provinz einen ihrer wirtschaftlichen Bedeutung entsprechenden Einfluss zu verschaffen. Er dehnte sich rasch aus und fand Anschluss bei der Reichsvereinigung Deutscher Bauernvereine. Im Gegensatz zum Landbund stand der eher kleinbäuerliche Bauernverein politisch der Deutschen Volkspartei nahe und dem Weimarer Staat bejahend gegenüber.

Protokollbände der Kreisgruppe Süderdithmarschen.

0,1 lfm

1919-1934


Abt. 422.10: Lollfußer Schützengilde e. V., Schleswig

Die Lollfußer Schützengilde wurde am 20.7.1699 als Schützenbruderschaft der Bürger aus dem Lollfuß - heute ein Schleswiger Stadtteil - gegründet und ist somit die jüngste der drei Schützengilden der Stadt Schleswig. Ihre landesherrliche Bestätigung erfolge 1705 als Schützen- und Brandgilde. Im Jahre 1732 schenkte König Christian VI. der Gilde die Schützenkoppel, die bis heute im Besitz der Gilde ist und auf der alle drei Jahre das Schützenfest stattfindet. Durch zahlreiche Stiftungen gelangte ein reichhaltiger Silber- und Zinnschatz in den Besitz der Gilde. Die alte Lollfußer Schützengilde wurde auf Anweisung der Britischen Militärregierung aufgelöst und am 4.10.1946 in Anlehnung an die Tradition als Lollfußer Gilde neu gegründet. Seit der neuen Gildesatzung von 1961 lautet der Name wieder Lollfußer Schützengilde.

Versammlungsprotokolle; Mitgliederlisten; Satzungen; Inventare.

1 lfm

1699-1991


Abt. 422.11: Schleswiger Gesangverein von 1839 e. V.

Der Schleswiger Gesangverein von 1839 ist der älteste Männerchor des Landes. Historische Bedeutung gewann der Gesangverein durch die Ausrichtung des ersten schleswig-holsteinischen Sängerfestes in Schleswig 1844, bei dem auch erstmals das Schleswig-Holstein-Lied von Carl Gottlieb Bellmann, der seit 1842 die künstlerische Leitung des Chores innehatte, erklang und das blau-weiß-rote Banner der Landesfarben gezeigt wurde.

Chorliteratur und Festschriften; Programme; Verwaltungsschriftgut; Protokolle; Tonbänder und Fotos.

20 lfm

(1816) 1939-1989


Abt. 422.12: Arbeitsgemeinschaft Schleswiger DSB-Chöre

Die Arbeitsgemeinschaft Schleswiger DSB-Chöre wurde 1913 als Vereinigung von örtlichen Chören des Deutschen Sängerbundes in Schleswig gegründet. Er umfasste zunächst den Schleswiger Gesangverein von 1839, den Gesangverein Germania und den Gesangverein Concordia und sollte satzungsgemäß den deutschen Männergesang und die Sangesbruderschaft insbesondere durch Beteiligung an Sängerfesten und ähnlichen Veranstaltungen pflegen. Die Arbeitsgemeinschaft wurde gemäß Beschluss der Delegiertenversammlung vom 11.3.1994 aufgelöst.

Versammlungsprotokolle der Arbeitsgemeinschaft; Schriftwechsel; Schallplatte "Schleswig-Holstein musiziert".

0,1 lfm

1913-1994


Abt. 422.13: Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen e. V.

Der Verband wurde 1900 als Verband schleswig-holsteinischer Baugenossenschaften gegründet. 1934 änderte sich der Name in "Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen" und am 7.3.1949 in "Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen mit Sitz in Hamburg". Er ist die Vereinigung der genossenschaftlichen oder gemeinnützigen Wohnungsunternehmen in Schleswig-Holstein und Hamburg. Satzungsgemäß besteht sein Zweck in der Prüfung der angeschlossenen Wohnungsunternehmen, der Förderung von deren wirtschaftlichen Interessen und der Pflege des sozialen Wohnungsbaus.

Rundschreiben; Jahresberichte.

1 lfm

1949-1961


Abt. 422.14: Deutsch-Dänische Gesellschaft e. V., Kiel

Die Gesellschaft wurde am 14.10.1970 mit Sitz in Kiel gegründet. Sie gliedert sich in regionale Sektionen, die im Rahmen der Satzung selbstständig tätig werden. Ihr Ziel ist die Förderung und Vertiefung der Beziehung zwischen Deutschen und Dänen und die Vermittlung von Kenntnissen, die die geistigen, kulturellen, sozialen, politischen und wirtschaftlichen Verhältnisse Deutschlands und Dänemarks betreffen.

Versammlungsprotokolle; Mitgliederlisten; Satzungen; Korrespondenzen.

3 lfm

1969-1995


Abt. 422.15: Fehmarner Vetterschaft der Mackeprang, Witten, Ehler und Stück

Die seit dem Mittelalter bestehenden Vetterschaften der Insel Fehmarn waren geschlossene Sippenverbände zur gegenseitigen Hilfe und Unterstützung. Die Vetterschaft der Mackeprang, Witten, Ehler und Stück ist die einzige, die bis heute Bestand hat.

Satzung; Protokollbücher.

0,1 lfm

1611-1911


Abt. 422.16: Ottendorfer Turn- und Sportverein von 1924

Der Verein wurde 1924 gegründet und 1956 aufgelöst.

Kassenbuch.

0,1 lfm

1933-1939


Abt. 422.17: Schleswig-Holsteinischer Heimatbund e. V.

Der Schleswig-Holsteinische Heimatbund (SHHB) wurde 1947 als Rechtsnachfolger des "Heimatbundes für die Provinz Schleswig-Holstein" im Sinne eines überregionalen Zusammenschlusses von Vereinigungen der schleswig-holsteinischen Heimatpflege gegründet. Er hat sich folgende Ziele gesetzt: Entwicklung von Heimat- und Landesbewusstsein, Sicherung von Natur und Umwelt, Pflege deutscher Kultur schleswig-holsteinischer Prägung, Förderung der niederdeutschen und der friesischen Sprache, Mitwirkung an Denkmalpflege und Baugestaltung, Verbreitung von Kenntnissen der schleswig-holsteinischen Landesgeschichte, Unterstützung der deutschen Volksgruppe in Nordschleswig, Erhaltung des gesamtdeutschen Bewusstseins. Dem Verein angeschlossen war als wissenschaftliches Institut von 1980-1997 die Zentralstelle für Landeskunde in Eckernförde.

Handakten der Vorsitzenden; Schriftwechsel; Protokolle; Mitgliederlisten; Rundschreiben; Satzungen; Materialien zu Veröffentlichungen; Akten der Zentralstelle für Landeskunde in Eckernförde; Akten des Bezirksverbands der Buten-Schleswig-Holsteiner Hamburg, letztere auch aus der Zeit der Mitgliedschaft im Schleswig-Holsteiner-Bund ab 1919.

25 lfm

(1919-) 1946-1979

Siehe auch Abt. 422.23: Ortsverein Kiel im SHHB.


Abt. 422.18: Canal-Verein e. V.

Der Canal-Verein e. V. wurde 1980 in Westerrönfeld gegründet; seine satzungsgemäße Aufgabe liegt in der Wahrnehmung der kulturhistorischen Belange der schleswig-holsteinischen Kanäle, insbesondere des Eiderkanals. Dazu gehört sowohl die Pflege der Baudenkmäler selbst als auch die Förderung der historischen Forschung über diese Kanäle.

Sitzungsprotokolle; Korrespondenzen; Vereinsaktivitäten; Bestandsanalysen und Sammlungen historischer Materialien, u. a. Karten, Pläne und Fotos von Schleusen und Kanälen.

3 lfm

(1817-) 1980-1994


Abt. 422.19: Freundeskreis der ehemaligen Jugendgruppe im Schleswig-Holsteiner-Bund zu Berlin

Die Jugendgruppe Berlin des Schleswig-Holsteiner-Bundes wurde 1929 gegründet. Satzungsgemäß wollte die Gruppe eine Arbeitsgemeinschaft der jungen Generation für die bewusste Erhaltung und Förderung heimatlicher Art und für die Vertiefung des schleswig-holsteinischen Gedankens sein. Im Jahr 1993 verstarb die letzte Leiterin des Vereins.

Satzung; Mitglieder- und Teilnehmerlisten; Programme; Schriftwechsel; Todesanzeigen und Kondolenzschreiben; Fotografien.

0,1 lfm

1929-1993


Abt. 422.20: Ortsgruppe Süderbrarup des Reichseinheitsverbands des Deutschen Gaststättengewerbes e. V. (REV) und dessen Nachfolgeeinrichtung Wirtschaftsgruppe Gaststätten- und Beherbergungsgewerbe (WGB)

Bereits 1909 wurde ein Wirteverein für Süderbrarup und Umgegend als Interessenverband der Gastwirte gegründet. Die Wirtevereine waren reichsweit im Deutschen Gastwirts-Verband organisiert. Im Jahr 1933 wurde der Reichseinheitsverband des Deutschen Gaststättengewerbes e. V. (REV) gegründet, in den die Ortsvereine integriert wurden, geführt als REV-Ortsgruppen. Mit der Neuordnung der gewerblichen Wirtschaft kam es 1934 zur Einrichtung von Reichsgruppen, die jeweils in Wirtschaftsgruppen unterteilt waren. Die Wirtschaftsgruppe Gaststätten- und Beherbergungsgewerbe (WGB) war eine Untergliederung der Reichsgruppe Handel. Sie war die alleinige Vertretung dieses Wirtschaftszweigs im Reichsgebiet. Alle Unternehmer und Unternehmungen, die Schank- oder Gastwirtschaft oder beides gemeinsam betrieben, waren ihr angeschlossen.

Versammlungen; Personal im Gaststättengewerbe; Preisgestaltung; Protokollbuch (Fotokopie).

0,5 lfm

1909-1957


Abt. 422.21: Verein ehemaliger Kameraden des Kaiser-Franz-Joseph-Husaren-Regiments (Schleswig-Holsteinisches) Nr. 16

Der "Verein ehemaliger Kameraden des Kaiser-Franz-Joseph-Husaren-Regiments (Schleswig-Holsteinisches) Nr. 16" wurde 1883 in Schleswig gegründet. Als Regimentsverein war er die erste Gründung dieser Art in der Provinz Schleswig-Holstein. Nach Gründung des Kyffhäuserbundes und des Preußischen Landes-Kriegerverbandes trat der Husarenverein beiden Organisationen bei; ebenso dem Kriegervereinbezirksverband Schleswig. Die Wiederaufnahme der Vereinstätigkeit in den 1950er-Jahren geschah unter dem neuen Namen "Kameradschaft ehemaliges Kaiser-Franz-Joseph-Husaren-Regiment Nr. 16". Als solche war die Kameradschaft nun jedoch Teil des größeren "Kameradschaftsverbandes ehemaliges 14. Reiter-Regiment und seiner Traditionsverbände", der insbesondere die ehemaligen Angehörigen der Reichswehr- und Wehrmachtstruppenteile umfasste, die 1920 bzw. 1934/35 die Traditionspflege des Husaren-Regiments Nr. 16 übernommen hatten. Darüber hinaus waren sowohl Husaren-Kameradschaft als auch Kameradschaftsverband korporierte Mitglieder des "Deutschen Soldatenbundes Kyffhäuser e. V.".

Vereinsinterner Schriftverkehr; Protokolle; Mitgliederverwaltung; Korrespondenz mit Vereinen, Verbänden und staatlichen Einrichtungen; Ehrenurkunden; Druckschriften; Sammlungsgut.

1 lfm

1883-1998


Abt. 422.22: Friedrichsberger Schützengilde vor Gottorp von 1653 e. V.

Im Jahr 1653 erhielten die Friedrichsberger die herzogliche Genehmigung zur Gründung einer Scheiben- und Vogelschützenbruderschaft zum Zweck der Übung in der Schießkunst. Gemäß den Gildeartikeln von 1655 war die Schützengilde gleichzeitig auch eine Brandgilde.

Protokolle; Kassenbuch; Privilegien; Pachtverträge; Mitgliederverzeichnisse; Rechnungen; Korrespondenzen; Vereinschronik.

0,5 lfm

1653-1998


Abt. 422.23: Ortsverein Kiel im SHHB

Der "Ortsverein Kiel im Schleswig-Holsteinischen Heimatbund" ist als Unterverband dem Schleswig-Holsteinischen Heimatbund e. V. (SHHB) angeschlossen; seine Mitglieder sind zugleich Mitglieder des SHHB.

Vorstand und geschäftsführendes Vorstandsmitglied; Schriftführer; Patenschaftswart; Heimatfahrten; Finanzen, Schleswig-Holsteinischer Heimatbund e. V.; Landsmannschaften.

4 lfm

1955-2003

Siehe auch Abt. 422.17: Schleswig-Holsteinischer Heimatbund e.V.


Abt. 422.24: Rinderzuchtverbände

Seit den 1870er-Jahren entstanden in Schleswig-Holstein zahlreiche lokale Rinderzuchtvereine. Eine erste übergeordnete Organisation wurde 1885 mit dem Verband der schleswig-holsteinischen Viehzuchtvereine gebildet, den man aber schon 1890 wieder auflöste. 1886 erfolgte durch den Landwirtschaftlichen Generalverein eine Einteilung der Viehzuchtverbände in vier Viehzuchtgruppen, die sich aber nicht bewährte. Erst durch die 1896 gegründete Landwirtschaftskammer wurde 1898 eine dauerhafte Organisation der Rinderzucht in Schleswig-Holstein geschaffen. Die Rinderzuchtvereine aller in der Provinz vertretenen Rinderrassen fasste man in vier Rinderzuchtverbänden zusammen. Dies waren der Verband der Viehzuchtvereine für die Zucht des rotbunten holsteinischen Milchviehs, der Verband der Viehzuchtvereine für die Zucht des roten schleswigschen Milchviehs, der Verband der Shorthornzuchtvereine und der Verband der Viehzuchtvereine für die Zucht von schwarzbuntem Vieh. Im Jahr 1906 wurden die Verbandsnamen vereinfacht, und an die Stelle der Unterverbände traten Zuchtbezirke. Die vier Verbände hießen nun Verband Rotbunte Holsteiner, Verband Rote Schleswiger, Verband der Schleswigschen Shorthornzuchtvereine und Verband Schwarzbunte Holsteiner. 1921 wurde der Verband Schwarzbunte Holsteiner in Verband Schwarzbunte Schleswig-Holsteiner umbenannt. Der Verband Rotbunte Holsteiner erhielt 1930 den Namen Verband Rotbunte Schleswig-Holsteiner. 1933 blieben die Rinderzuchtverbände zwar als eigenständige Organisationen bestehen, wurden aber dem Reichsnährstand angegliedert. 1992 schlossen sich Rotbunte und Schwarzbunte Schleswig-Holsteiner sowie der Verband Angler Rinderzüchter zur Rinderzucht Schleswig-Holstein eG zusammen. Der Verband der Shorthornzüchter verlor nach dem Ersten Weltkrieg mit der Shorthornzucht an Bedeutung.

Rotbunte Schleswig-Holsteiner: Herdbuchreihen Holsteinische Geest; Breitenburger Zucht; Elb- und Wilstermarsch; Dithmarschen und Angeln. - Shorthorns: Herdbuchreihen. - Schwarzbunte Schleswig-Holsteiner: Herdbuchreihen.

76 lfm

1879-1972


Abt. 422.25: St. Pantaleonsgilde zu Lunden

Die St. Pantaleonsgilde zu Lunden wurde im Jahr 1508 gegründet; der Stiftungsbrief stammt aus dem Jahr 1518. Aus den Einkünften der Gilde wurde eine Anzahl Armer unterstützt, auch sollte ein Armen- und Siechenhaus errichtet werden. Die St. Pantaleonsgilde zu Lunden löste sich im Jahr 1962 auf.

Gildebücher; Protokollbuch der Stiftung Siechenhaus zu Lunden.

0,1 lfm

1740-1962


Abt. 422.26: Verein zur Förderung der Schweinehaltung e.V., Süderbrarup

Der Verein wurde als "Schlachttierverwertung e. V." im April 1956 gegründet und im Juni 1957 in "Verein zur Förderung der Schweinehaltung e. V." umbenannt. Zweck des Vereins war gemäß Satzung die Verbesserung der Qualität und Verwertung der Schlachtschweine. Dazu wurden im Rahmen des Vereins mehrere Kontrollringe gebildet, die regelmäßig Mast- und Leistungskontrollen in den Betrieben der Mitglieder durchführten.

Satzung; Mitgliederversammlungen; Vorstandssitzungen; Korrespondenzen; Jahresabschlüsse; Rundschreiben.

0,5 lfm

1956-1965


Abt. 422.27: Altstädter St. Knudsgilde von 1449, Schleswig

Die Altstädter St. Knudsgilde von 1449 in Schleswig ist im Jahr 1449 als Papagoyengilde erstmals nachzuweisen. Die älteste erhaltene Gildesatzung wurde 1540 erlassen und seitdem mehrfach erneuert. Zweck der Gilde ist es nach der Satzung von 1971, den Gemeinschaftssinn und die Tradition zu pflegen. Alle drei Jahre feiern die Gildebrüder unter ihrem alten Wahlspruch "Frohsinn, Ordnung, Einigkeit" ein Schützenfest und bereiten den Einwohnern der Stadt ein Volksfest.

Protokollbücher und Mitgliederlisten; Satzungen; Gildevermögen; Rechnungsbücher.

2 lfm

1526-1994


Abt. 422.29: Volkstanzkreis Schleswig

Der Verein "Volkstanzkreis Schleswig" ist im März 1967 als "Volkstanzgruppe der Pommerschen Jugend in Schleswig" gegründet worden. Zweck des Vereins war die Pflege und Erhaltung des pommerschen Kulturguts. Die Gruppe wurde im Juni 1967 Mitglied in der DJO (Deutsche Jugend des Ostens) und nannte sich dann "DJO Schleswig, Tanz- und Spielgruppe der Pommerschen Jugend". Nach mehrmaliger Namensänderung hieß der Verein seit September 1979 "Volkstanzkreis Schleswig in der DJO - Deutsche Jugend in Europa". Von 1981 an wurde bei Auftritten die Mönchguter Fischertracht von der Insel Rügen getragen. Auf der Mitgliederversammlung vom 29. Mai 2001 ist der Verein "Volkstanzkreis Schleswig" per Beschluss aufgelöst worden.

In der Auflösungsversammlung wurde die Abgabe des gesamten Schriftverkehrs an das Landesarchiv Schleswig-Holstein beschlossen.

Vereinschronik; Mitgliederverwaltung; Korrespondenz; Protokolle; Kassenwesen; Gruppenaktivitäten; Druckschriften; Informationsmaterial; Zeitschriften.

3 lfm

(1963-) 1967-2001


Abt. 422.30: Holmer Fischerzunft Schleswig

Bereits 1765 schlossen sich die Holmer Fischer zu einer Fischergesellschaft zusammen, aus der später die Holmer Fischerzunft hervorging. Sie ist eine Interessengemeinschaft der Fischer auf dem Holm und widmet sich insbesondere der Verteidigung ihres Monopols auf den Berufsfischfang im Bereich der oberen Schlei.

Fischereiprivilegien und -ordnungen; Pachtkontrakte; Schleifischerei und Fischerei auf den Nooren; Prozesssachen; diverse Fischereiangelegenheiten.

2 lfm

(1480-1647) 1712-1955


Abt. 422.31: Friedrichsberger Bürgerverein e. V., Schleswig

Der Friedrichsberger Bürgerverein wurde 1883 gegründet. Satzungsgemäßer Zweck war die Besprechung städtischer und allgemeiner Angelegenheiten sowie die Förderung des geistigen und geselligen Lebens der Mitglieder.

Protokolle; Einladungen; Fotoalbum.

0,5 lfm

1883-1994


Abt. 422.32: Schleswiger Singvereinigung von 1927

Der Verein wurde 1927 zur Pflege des gemischten Chorgesangs in jeder Form gegründet. Er löste sich 1998 auf.

Protokolle; Korrespondenz; Programme und Kritiken; Jubiläen; Kassenbücher und Rechnungssachen; Fotografien; Kassetten; Wimpel.

1 lfm

1927-2003


Abt. 422.33: Bund der Danziger, Ortsgruppe Rendsburg

Die Ortsstelle Rendsburg des Bundes der Danziger e. V. wurde 1948 gegründet und wohl 2001 aufgelöst.

Mitgliederverwaltung; Satzungsangelegenheiten; Schriftverkehr; Versammlungen; Vereinstätigkeit; Postkarten und Fotos; Presseartikel.

1 lfm

1948-2001


Abt. 422.34: Freundeskreis der ehemaligen preußischen Regierungsreferendare

Der Freundeskreis der ehemaligen preußischen Regierungsreferendare wurde in den 1950er-Jahren gegründet und hat sich im Frühjahr 2004 aufgelöst. Der Freundeskreis traf sich zu halbjährlichen Stammtischen und veranstaltete Ausflüge.

Korrespondenz mit Fotos und Pressesammlung; Gästebuch.

0,1 lfm

1951-2004


Abt. 422.35: Arbeitsgemeinschaft Schleswiger Sippenforscher

Die Arbeitsgemeinschaft Schleswiger Sippenforscher wurde vor dem Zweiten Weltkrieg gegründet. Sie ist heute nicht mehr aktiv.

Ahnentafeln Schleswiger Bürger; Wappen Schleswiger Bürger.

0,1 lfm

1942-1944


Abt. 422.36: Lions-Club Schleswig

Der Lions-Club Schleswig wurde am 9. April 1956 gegründet. Gemäß dem Club-Motto "We serve - wir dienen" setzen sich die Mitglieder für die Spendenarbeit vor allem in den Bereichen Blindenhilfe, Jugendförderung, Umweltschutz und Behindertenarbeit sowie länderübergreifende Katastrophenhilfe ein.

Der Bestand wurde 2005 als Depositum an das Landesarchiv gegeben.

Mitglieder- und Clubkorrespondenz; Protokolle; Urkunden; Informationsmaterial; Vereinsangelegenheiten; Spendenarbeit.

4 lfm

1952-2005


Abt. 422.39: Kreisverein der Fleischbeschauer aus dem Raum Bordesholm-Plön-Kiel

Der Verein wurde nach der Einführung der allgemeinen Fleischbeschau 1903 gegründet. Ab dem 1. Januar 1938 wurde für alle Fleischbeschauer eine Mitgliedschaft Pflicht, und alle Vereine wiederum mussten dem Reichsverband der Fleischbeschauer beitreten.

Abgabe vom Stadtarchiv Plön.

Ein Protokollbuch.

0,1 lfm

1932-1937


Abt. 422.40: Feuerversicherungsverein auf Gegenseitigkeit für Treia und Umgebung von 1743

Der Feuerversicherungsverein auf Gegenseitigkeit für Treia und Umgegend wurde 1743 von König Christian VI. noch als "Mobiliengilde für das Kirchspiel Treya, Amt Gottorf" bestätigt - womöglich liegt seine Gründung noch hundert Jahre weiter zurück. Er ist in jedem Fall der älteste Verein in Treia. Im Jahr 1858 erfolgte die Umbenennung in Feuerversicherungsverein.

Konfirmation; Statuten; Einnahme- und Ausgabebücher; Protokolle.

0,1 lfm

1743-1976


Abt. 422.41: Schleswig-Holsteinischer Richterverband

Der Richterverband gründete sich 1948 aus dem Zusammenschluss mehrerer lokaler Richtervereine, die aber organisatorisch selbstständig blieben. Er dient der Förderung der Rechtspflege sowie der berufsständischen Belange der Richter und Staatsanwälte. Der Verband ist Mitglied des Deutschen Richterbundes.

Vorstandstätigkeit; Mitgliedervereine; Fachkommissionen; Gesetzesnovellierungen; Fortbildungen und Tagungen; Mitgliedschaft im Deutschen Richterbund.

30 lfm

1949-1993


Abt. 422.42: Landesarbeitsgemeinschaft der Personalräte Schleswig-Holstein

Die Landesarbeitsgemeinschaft der Personalräte Schleswig-Holstein (LAG) ist ein Zusammenschluss von Personal- und Gesamtpersonalräten von Gebietskörperschaften in Schleswig-Holstein auf der Grundlage von Paragraf 83 Abs. 3 des Mitbestimmungsgesetzes Schleswig-Holstein. Die LAG wurde 1947 gegründet und arbeitet seitdem kontinuierlich an aktuellen Themen, um so Einfluss auf Entscheidungen der Politik in den Kommunen und insbesondere im Land Schleswig-Holstein zu nehmen.

Protokolle; Korrespondenz; Vorstand; Tagungen; Arbeitsgemeinschaft der Personalräte der Stadt- und Kreisverwaltungen in Schleswig-Holstein.

2 lfm

1968-2005


Abt. 422.43: Norddeutscher Anglerverein e. V.

Der Verein wurde am 2. März 1922 in Kiel gegründet und im Februar 1923 unter dem Namen "Norddeutscher Anglerverein e. V. Kiel" ins Vereinsregister eingetragen. Die anschließende Beschaffung eines Motorbootes erlaubte es den Vereinsmitgliedern, auf der Ostsee zu angeln, was in den schwierigen Zeiten nach dem Ersten Weltkrieg eine nicht zu unterschätzende Selbstversorgungsmöglichkeit bedeutete. 1927 gelang es dem Verein, zusätzlich den "Alten Eiderkanal" bei Kluvensiek zu pachten, dessen Pflege und Bewirtschaftung bis heute einen weiteren Schwerpunkt der Vereinstätigkeit darstellt.

Protokolle.

1 lfm

1932-1978


Abt. 422.44: Knickverband zu Neuberend-Idstedt

Der Knickverein zu Neuberend-Idstedt hatte laut seiner Vereinssatzung vom 25. Februar 1900 die Aufgabe, "das Bepflanzen der Knicke und den Obstbau zu fördern sowie auch auf das Pflanzen zum Zwecke der Verschönerung und des Schutzes an Gebäuden und öffentlichen Wegen hinzuwirken". Der Verein umfasste die Gemeinden Neuberend und Idstedt. Er leistete langjährige Pionierarbeit in der Pflege des Knicknetzes seines Gebietes.

Statuten.

0,1 lfm

1900


Abt. 422.45: Schleswig-Holsteinischer Bauernverein, Kreisgruppe Südtondern/Kreisbauernbund Südtondern

Protokollband.

0,1 lfm

1924-1933


Abt. 422.46: Landwirtschaftlicher Verein für Leck und Umgegend

Protokollband.

0,1 lfm

1902-1949


Abt. 422.47: Arbeitskreis für Unfallverhütung im Lande Schleswig-Holstein e. V.

Der "Arbeitskreis für Unfallverhütung im Lande Schleswig-Holstein e. V." wurde am 14. Juni 1968 gegründet. In seiner Tätigkeit ergänzte sich der ehrenamtlich geführte Verein mit der Arbeit von Berufsgenossenschaften und staatlicher Gewerbeaufsicht und war mit seinem außerinstitutionellen Präventionsansatz landesweit aktiv. Im Dezember 2010 beschloss er seine Liquidation, die im Jahr 2012 vollzogen war.

Gleich nach dem Auflösungsbeschluss wurden dem Landesarchiv die überlieferten Unterlagen zur Übernahme angeboten und Anfang 2013 übergeben.

Konstituierung und Auflösung; Satzungen; Mitgliederlisten; Jubiläen; Vorstandssitzungen; Mitgliederversammlungen; Arbeitssicherheitswochen; Bilddokumentation.

0,5 lfm

1968-2012


Abt. 422.48: Wandervogel e. V., Ortsgruppe Rendsburg

Kriegsrundbriefe der Ortsgruppe Rendsburg des Wandervogel e. V. an Wandervogelsoldaten.

0,1 lfm

1914-1917


Abt. 422.49: Luftsportverband Schleswig-Holstein e. V.

Der Luftsportverband Schleswig-Holstein e. V. wurde im Jahr 1950 unter dem Namen Landesverband Schleswig-Holsteinischer Luftsportvereine e. V. gegründet. Die Namensänderung in die heutige Bezeichnung erfolgte im Jahr 1988. Geschäftsstellen waren zunächst in Kiel-Holtenau und ab 1998 in Schacht-Audorf. Dem Luftsportverband gehören 28 Luftsportvereine mit ungefähr 3000 Mitgliedern und verschiedenen Flugplätzen in Schleswig-Holstein an. Er umfasst die Luftsportsparten Segel- und Motorflug, Ballonfahrt, Fallschirmsprung sowie Modell- und Ultraleichtflug. Weitere Aufgaben sind die Ausbildung von Motor- und Segelfliegern, die Förderung der Luftsportjugend sowie die Durchführung von Luftschutzmaßnahmen für den Natur- und Umweltschutz.

Verwaltungsakten der einzelnen Luftsportvereine; Präsidialrats- und Vorstandssitzungen; Überwachungsflüge der Naturschutzgebiete Schleswig-Holsteins; Bewilligungen und Anträge von Fördermitteln; Sammlungen über Luftfahrtpioniere, zu Graf Zeppelin und zur Fliegergemeinschaft "Alte Adler".

17 lfm

1882-2008


Abt. 422.50: Kriegerverein Osterrönfeld

Der Kriegerverein Osterrönfeld wurde im Jahr 1919 gegründet, indem sich die aus dem Dorf Osterrönfeld stammenden Mitglieder des Kriegervereins für den Amtsbezirk Osterrönfeld von diesem abtrennten und einen eigenständigen Verein ins Leben riefen. Mit der Auflösung des NS-Kriegerbundes zum 30. Juni 1943 wurden sämtliche Kameradschaften "den örtlichen Hoheitsträgern zur Betreuung und Führung unterstellt", was mit Ablauf des Jahres 1943 das Ende des eigentlichen Kriegervereins bedeutete.

Der Bestand umfasst nur ein Protokollbuch. Dieses wurde im Jahr 2013 als Dachbodenfund dem Landesarchiv zum Eigentum überlassen.

Protokollbuch der Versammlungen.

0,1 lfm

1919-1943


Abt. 422.51: Männergesangverein Brekling von 1897 e.V.

Der Männergesangverein Brekling wurde 1897 in Brekling mit elf Sängern gegründet. Er singt vor allem altes deutsches Liedgut, Kriegs- und Jagdlieder.

Der Bestand wurde 2014 an das Landesarchiv abgegeben.

Noten und Liederbücher; Fotografien; Pressespiegel; Gegenständliches.

3 lfm

1897-1997


Abt. 422.52: Gauverein Schleswig-Holstein des Unterstützungsvereins Deutscher Buchdrucker

Der Unterstützungsverein Deutscher Buchdrucker, eine Vorläuferorganisation der späteren IG Druck, wurde 1867 gegründet. Die Vorstandsarbeit auf Gauebene in Schleswig-Holstein soll zunächst in Kiel gewesen, im Jahr 1876 jedoch auf den Flensburger Ortsverein übertragen worden sein.

Protokollband.

0,1 lfm

1876-1892


Abt. 422.53: Verein für Schleswig-Holsteinische Kirchengeschichte

Der Verein für Schleswig-Holsteinische Kirchengeschichte wurde am 6. Juli 1896 in Kiel gegründet. Inhaltlich widmet er sich der Bearbeitung der Kirchengeschichte Schleswig-Holsteins und angrenzender Regionen und führt regelmäßig Vortragsveranstaltungen zu kirchlichen Themen durch; Hauptaufgabe ist das Publizieren von Büchern sowie einer Zeitschrift zu einschlägigen Themen. Zum Zeitpunkt der Gründung bestand der Verein aus 175 und gegenwärtig (2016) aus 200 Mitgliedern.

Vorstands- und Mitgliedsarbeit; Haushalt; Stiftungsarbeit; Stipendienvergaben; Korrespondenz; Sammlung Beuck; Publikationen.

5 lfm

1646-2014


Abt. 422.54: Landesarbeitsgemeinschaft der hauptamtlichen kommunalen Gleichstellungs- und Frauenbeauftragten Schleswig-Holsteins

Die Landesarbeitsgemeinschaft der hauptamtlichen kommunalen Gleichstellungsbeauftragten Schleswig-Holsteins besteht als Netzwerk seit September 1987. Die Landesarbeitsgemeinschaft vertritt die Position und Interessen der hauptamtlichen kommunalen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragen auf der Ebene des Landes Schleswig-Holstein. Die Aufgaben der Beauftragten liegen in der Förderung der Chancengleichheit von Männern und Frauen, der Vertretung aktueller frauenpolitischer Themen gegenüber der Politik und Öffentlichkeit, dem Abbau der strukturellen Benachteiligung von Frauen und Mädchen, der Mitarbeit in der Netzwerkarbeit mit Fachverbänden zu gleichstellungspolitischen Themen, der Durchführung von landesweiten Fachveranstaltungen und verschiedenen Kampagnen.

Organisation; Satzung; Eingruppierungsfragen; Sitzungsprotokolle; Zusammenarbeit mit Fachverbänden und im kommunalen Netzwerk; Arbeitskreise; Stellungnahmen; Pressemitteilungen; Mitwirkung an Gesetzesgrundlagen.

2 lfm

1989-2012


Abt. 422.55: Landwirtschaftlicher Verein Stapelholm

Der am 12. November 1857 gegründete landwirtschaftliche Verein wurde zunächst unter dem Namen Landwirtschaftlicher Verein an der Eider mit seinen Statuten am 11. März 1858 von der Stapelholmer Landvogtei und dem Hüttener Amthaus genehmigt. Er umfasste die Kirchspiele Bergenhusen, Erfde, Ostenfeld, Schwabstedt und Süderstapel, die zugleich die einzelnen Vereinsdistrikte bildeten. Laut Statut von 1931 hieß der Verein spätestens seitdem Landwirtschaftlicher Verein Stapelholm mit dem Vereinsgebiet Stadt Friedrichstadt, Landschaft Stapelholm und den daran grenzenden Kögen. Durch Schreiben des Kreisbauernführers wurde der Verein am 11. September 1933 aufgelöst.

Protokolle; Statut; Kassenbuch.

0,1 lfm

1857-1934


Abt. 422.56: Vogelschutzgruppe der Ev. Jugend Preetz

Die Vogelschutzgruppe Preetz wurde 1966 von Norbert Gregorzik unter dem Dach der Evangelischen Jugend Preetz gegründet. Die Arbeit der Gruppe reichte von theoretischer Bildung und Austausch mit Gleichgesinnten über verschiedene Vogelschutzthemen bis zu praktischer Vogelschutzarbeit, unter anderem Nistkastenbetreuung, Vogelzählungen, Brutvogelbestandsaufnahmen, Biotopkartierungen, Mitarbeit bei Naturschutz- und Biotop-Pflegemaßnahmen und Winterfütterung.

Korrespondenz; Fotoalben; Exkursionstagebuch.

0,5 lfm

1966-2006


Abt. 422.57: Lehrerverein für Bornhöved und Umgegend

Der Lehrerverein für Bornhöved und Umgegend wurde 1871 gegründet. Gemäß Satzung vom 1. Januar 1899 hatte der Verein "die Aufgabe, [...] das Wohl der Schule und des Lehrerstandes zu fördern und das kollegialische Leben unter den Lehrern der hiesigen Gegend anzuregen und zu heben". Die etwa zehn regelmäßigen jährlichen Versammlungen fanden in Bornhöved statt. Die Arbeit des Vereins bestand in Vorträgen und Lehrproben. Die Reihenfolge der Referenten erfolgte nach dem Alphabet.

Protokollbände.

0,1 lfm

1898-1933


Abt. 422.59: Arbeitsgemeinschaft für Landesforschung

Die Arbeitsgemeinschaft für Landesforschung nahm 1949 ihren Anfang innerhalb der Dienststelle des Sonderbeauftragten für den Landesteil Schleswig. 1950 verselbständigte sie sich als "Arbeitsgemeinschaft für Landes- und Volkstumsforschung". Ab 1953 wurde die Tätigkeit auf den Landesteil Holstein ausgeweitet. 1970 kam es zur Namensänderung in "Arbeitsgemeinschaft für Landesforschung". Es handelte sich um eine lose Vereinigung ohne Satzung; der Leiter der Arbeitsgemeinschaft war in der Regel einer der Leiter der Kulturinstitute auf Schloss Gottorf.

Tätigkeitsberichte; Heimatkundliche Arbeitsgemeinschaften; Gottorfer Schriften; Manuskripte; Korrespondenzen; Tagungen und Seminare.

8 lfm

1949-1992