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Landesarchiv Schleswig-Holstein
Beständeübersicht

Reichs- und Bundesbehörden seit 1871

Abt. 529: Beauftragter für das in den Ländern Schleswig-Holstein und Hamburg belegene Reichsnährstandsvermögen

Geschichte

Der Reichsnährstand war während der Zeit des Nationalsozialismus die öffentlich-rechtliche Gesamtkörperschaft, die alle in der Land- und Ernährungswirtschaft tätigen Personen, Betriebe und Verbände zwangsweise erfasste. Der Reichsnährstand wurde 1949 per Gesetz aufgelöst. Gemäß den Durchführungsverordnungen zu diesem Gesetz wurden Treuhänder eingesetzt, die die Rechte und Pflichten des früheren Reichsnährstands als Vermögensträger wahrnahmen. Dem Haupttreuhänder unterstanden die jeweiligen Landestreuhänder, die als seine Vertreter auf Landesebene fungierten. 1961 trat schließlich das Reichsnährstands-Abwicklungsgesetz in Kraft. Erster Landestreuhänder in Schleswig-Holstein war seit Februar 1949 Regierungsdirektor Dr. Gustav Witzel, später Staatssekretär Peter Werner Witt im Landwirtschaftsministerium.

Summarische Angaben zum Inhalt

Vermögensangelegenheiten; Einzelne Grundstücke; Kassen- und Rechnungssachen.

Umfang 3 lfm | Laufzeit 1954-1968