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Landesarchiv Schleswig-Holstein
Beständeübersicht

Schleswig-Holstein insgesamt bis 1867

Abt. 53: Landesverwaltung für das Herzogtum Schleswig 1849-1851 und Dänischer Regierungskommissar 1850-1851

Geschichte

Als Folge des Waffenstillstands von Berlin wurde am 25. August 1849 für das Herzogtum Schleswig eine preußisch-dänische Landesverwaltung mit Sitz in Flensburg eingerichtet. Sie stand unter der Leitung des dänischen Kammerherrn Friedrich Ferdinand von Tillisch und des preußischen Regierungsvizepräsidenten Botho Heinrich Graf zu Eulenburg. Als Vermittler wurde ihnen der britische Oberst George Lloyd Hodges beigeordnet. Nachdem am 2. Juli 1850 der Berliner Frieden zwischen Preußen und Dänemark geschlossen worden war, wurde die Landesverwaltung aufgelöst. Der dänische König ernannte von Tillisch am 13. Juli 1850 zum außerordentlichen Regierungskommissar für die Zivilverwaltung des Herzogtums Schleswig. Ab dem 5. März 1851 leitete von Tillisch dann auch das nachfolgende Ministerium für das Herzogtum Schleswig.

Bestandsgeschichte

Das Landesarchiv beherbergt nur einen kleinen Teil der Überlieferung, der größere befindet sich im Reichsarchiv in Kopenhagen (Mikrofilme im Landesarchiv Apenrade).

Summarische Angaben zum Inhalt

Justiz; Polizei; Schule; Zoll; Post; Schifffahrt; Militär; Journale; Protokolle.

Umfang 1 lfm | Laufzeit (1848-) 1849-1851 (-1852)

Findmittel

Gedrucktes Findbuch: Veröffentlichungen des Landesarchivs Schleswig-Holstein Nr. 97: Online open access: http://hup.sub.uni-hamburg.de/products-page/publikationen/89/

Hinweis auf andere Bestände

Die Akten wurden vielfach durch das Ministerium für das Herzogtum Schleswig weitergeführt (siehe Abt. 79).