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Landesarchiv Schleswig-Holstein
Beständeübersicht

Reichs- und Bundesbehörden seit 1871

Abt. 545: Wasser- und Schifffahrtsdirektion Nord

Geschichte

Durch eine Verwaltungsreform wurde am 1. April 1939 die Wasserstraßendirektion - später Wasser- und Schifffahrtsdirektion - in Kiel gebildet. Sie übernahm die Aufgaben des aufgelösten Reichskanalamtes sowie alle bisher von der Freien und Hansestadt Lübeck und dem Regierungspräsidenten in Schleswig wahrgenommenen einschlägigen Zuständigkeiten. Nach Ende des 2. Weltkrieges wurde die Wasser- und Schifffahrtsdirektion Kiel eine Mittelbehörde des Bundesverkehrsministeriums in Bonn. Zur Aufgabenwahrnehmung als Bundesbehörde gehörte die Verwaltung und Unterhaltung von Seewasserstraßen und Kanälen. Es wurden aber auch Auftragsarbeiten für das Land Schleswig-Holstein durchgeführt, wie beispielsweise der Betrieb landeseigener Häfen oder die verwaltungsmäßige Betreuung der Seemannsämter. Der Wasser- und Schifffahrtsdirektion unterstellt waren die Wasser- und Schifffahrtsämter in Brunsbüttel, Kiel-Holtenau, Lübeck und Lauenburg sowie das Wasserstraßen-Maschinenamt Rendsburg und das Neubauamt Rendsburg. Die Aufgaben des aufgelösten Wasser- und Schifffahrtsamtes Glückstadt übernahm das Wasser- und Schifffahrtsamt Hamburg.

Summarische Angaben zum Inhalt

Allgemeine Verwaltung; Organisation; Haushaltssachen; Rechtsverhältnisse; Bausachen; Unterhaltung; Grunderwerb; Grundstücksverkauf; Vermietungen; Verpachtungen; Fahrzeuge.

Umfang 87 lfm | Laufzeit 1880-1975

Hinweis auf andere Bestände

Akten über den Nord-Ostsee-Kanal sind auch in den Beständen der Wasser- und Schifffahrtämter Kiel-Holtenau (siehe Abt. 548.3) und Brunsbüttel (siehe Abt. 548.1) vorhanden.