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Landesarchiv Schleswig-Holstein
Beständeübersicht

Landesverwaltung seit 1946

Abt. 611: Innenministerium

Geschichte

Das Innenministerium des Landes Schleswig-Holstein entstand nach dem Zweiten Weltkrieg mit der Bildung des neuen Bundeslandes Schleswig-Holstein und hieß Ende 1946 zunächst Ministerium des Innern und für Entnazifizierung. Seit Abschluss der Entnazifizierung im Jahr 1951 ist die Organisationsstruktur des Innenministeriums relativ stabil geblieben. Zu seinen Aufgaben gehört die Wahrung der inneren Sicherheit mit Polizei, Katastrophenschutz und Verfassungsschutz. Außerdem war das Innenministerium im Laufe der Jahre für die Durchführung von Wahlen, für kommunale Angelegenheiten, Ausländer- und Asylpolitik zuständig, für Beamtenrecht, Organisation der öffentlichen Verwaltung, Verfassungsrecht, Landesplanung und Vermessung, Städteplanung und Wohnungsbau sowie Sport.

Summarische Angaben zum Inhalt

Personalwirtschaft; Organisation; Verfassung; Gesetzgebung; Dienstrecht; Wahlen; Entnazifizierung; Ordnungs-, Datenschutz-, Personenstandsrecht; Sonn- und Feiertagsregelungen; Stiftungswesen, Glücksspiele; Kommunale Angelegenheiten; Sport; Polizei; Ausländerangelegenheiten; Städtebau und Ortsplanung; Bauwesen; Grenzkommission; Gesundheitswesen; Städtebauförderung und Wohnungswesen; Namensänderungen; Einbürgerungen.

Umfang 550 lfm | Laufzeit 1825, 1945-2005

Hinweis auf andere Bestände

Die Einzelfälle aus dem Bereich der Entnazifizierung sind in den Aktenbeständen der Entnazifizierungshauptausschüsse überliefert (Abt. 460, siehe Bestandsgruppe "Nationalsozialismus und Besatzungszeit").