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Landesarchiv Schleswig-Holstein
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Landesverwaltung seit 1946

Abt. 617: Amt für Katastrophenschutz

Geschichte

Das zum Geschäftsbereich des Innenministeriums gehörende Amt für Katastrophenschutz ist die oberste Katastrophenschutzbehörde des Landes. Ihm angegliedert ist der Kampfmittelräumdienst. Der Katastrophenschutz umfasst alle staatlichen Maßnahmen zur Vorbereitung und Abwehr von außergewöhnlich großen Schadensereignissen oder Katastrophenlagen mit dem Ziel, das Leben und die Gesundheit von Menschen zu schützen und die lebensnotwendige Versorgung zu gewährleisten. Darüber hinaus erstrecken sich die Maßnahmen des Katastrophenschutzes auf den Schutz bedeutender Sach- und Kulturgüter sowie der Umwelt. Damit unterscheidet sich das Aufgabenprofil von den täglichen Einsatzlagen, die im Regelfall durch die Feuerwehren, durch private Hilfsorganisationen und die Polizei bewältigt werden. Der dem Amt für Katastrophenschutz angegliederte Kampfmittelräumdienst des Landes Schleswig-Holstein war und ist zuständig für die Bergung und Beseitigung von Kampfmitteln und sonstigen Sprengstoffen sowie für das Unterhalten und Führen eines Munitionszerlegebetriebes.

Summarische Angaben zum Inhalt

Munitions- und Waffenmeldungen des Kampfmittelräumdienstes.

Umfang 15 lfm | Laufzeit 1946-1969