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Landesarchiv Schleswig-Holstein
Beständeübersicht

Landesverwaltung seit 1946

Abt. 618: Landesamt für Ausländerangelegenheiten

Geschichte

Das Landesamt für Ausländerangelegenheiten wurde 1993 als Behörde des Innenministeriums mit Sitz in Neumünster gegründet. Es bekam die Zuständigkeit für die Aufnahme von Flüchtlingen, Asylsuchenden, Aussiedlern und jüdischen Übersiedlern übertragen sowie Abschiebungen im Auftrag anderer Bundesländer, ohne vorgesetzte Stelle für die Ausländerbehörden der Kreise zu sein, die jeweils erst nach der Verteilung der genannten Personengruppen durch das Landesamt zuständig wurden. Ferner wurde eine Erstaufnahmeeinrichtung in Lübeck für einen dreimonatigen Aufenthalt eintreffender Asylsuchender geschaffen sowie eine Landesunterkunft in der Scholz-Kaserne Neumünster für die sich daran anschließenden acht Monate. Für Kriegsflüchtlinge, Aussiedler und jüdische Kontingentflüchtlinge wurde die Unterkunft in Neumünster als zentrale Aufnahmestelle bestimmt.

Summarische Angaben zum Inhalt

Allgemeine Bestimmungen; Jahrgangsweise Erfassung von Asylbewerbern.

Umfang 10 lfm | Laufzeit 1989-1993