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Landesarchiv Schleswig-Holstein
Beständeübersicht

Landesverwaltung seit 1946

Abt. 695: Eichämter

Geschichte

Die Eichämter überwachen alle Messgeräte im geschäftlichen Verkehr, im Gesundheitsschutz, im Verkehrswesen, im Verbraucherschutz und Handel, im Arbeits- und Umweltschutz und im Beschusswesen. Nachdem Schleswig-Holstein 1867 preußische Provinz geworden war, gab es zunächst neben dem Haupteichamt Kiel vierzehn lokale Eichämter in Flensburg, Friedrichstadt, Hadersleben, Husum, Schleswig, Tondern, Altona, Heide, Itzehoe, Neustadt, Rendsburg, Lauenburg, Mölln und Ratzeburg. Bis zum Jahr 1899 stieg die Zahl der Eichämter in Schleswig-Holstein auf 26. Im Jahr 1942 trat eine neue Eichordnung in Kraft. Die Eichdirektion Nord führte jetzt die Aufsicht über das Eichwesen. In den Jahren 1969/1970 wurde ein neues Eichgesetz verkündet, mit dem das Gesetz von 1935 abgelöst wurde. Nach dem Zweiten Weltkrieg reduzierte man die Zahl der Eichämter nach und nach. Im Jahr 2008 gab es noch Eichämter in Kiel, Lübeck, Elmshorn und Flensburg sowie eine Beschussstelle in Eckernförde.

Bestandsgeschichte

Von den Eichämtern Elmshorn (Abt. 695.1), Flensburg (Abt. 695.2) und Kiel (Abt. 695.3) sind keine Akten überliefert. Lediglich vom Eichamt Lübeck (Abt. 695.4) liegt ein kleiner Bestand vor.

Summarische Angaben zum Inhalt

Angelegenheiten verschiedene Eichämter; Provinzialverein der Eichbeamten; Verband der Eichbeamten.

Umfang 0,5 lfm | Laufzeit 1912-2007