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Landesarchiv Schleswig-Holstein
Beständeübersicht

Landesverwaltung seit 1946

Abt. 704: Geologisches Landesamt

Geschichte

Die frühere "Arbeitsstelle Kiel des Reichsamtes für Bodenforschung", die am 10.7.1941 eingerichtet worden war, wurde gemäß Beschluss der schleswig-holsteinischen Landesregierung am 1.7.1946 als "Landesanstalt für angewandte Geologie" durch das Land Schleswig-Holstein übernommen und am 10.3.1947 als eigenständige Behörde dem Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten unterstellt. Seit dem 18.9.1953 lautete die Amtsbezeichnung "Geologisches Landesamt". Am 1.1.1962 wurde das Geologische Landesamt dem Ministerium für Wirtschaft und Verkehr, am 15.7.1988 dem Ministerium für Natur, Umwelt und Landesplanung unterstellt. Seit dem 1.1.1996 kam es zur Integration des Geologischen Landesamtes in das neu geschaffene Landesamt für Natur und Umwelt (LANU). Die Aufgaben blieben weiterhin vor allem die geologische Forschung und Kartierung, die hydrogeologische und bodenkundliche Arbeit sowie die Aufnahme und Herausgabe des geologischen Kartenwerks sowie die Führung des schleswig-holsteinischen Bohr- und Montanarchivs.

Bestandsgeschichte

Seit 1985 wird kontinuierlich das sogenannte Bohrarchiv, das die systematische Erfassung entnommener Bodenproben beinhaltet, an das Landesarchiv Schleswig-Holstein abgegeben. Die Struktur des Bestandes unterscheidet sich grundlegend von derjenigen anderer Archivabteilungen und lässt daher die Angabe einer Laufzeit nicht zu. Um diese Bestandsstruktur als Ganzes zu erhalten, werden auch die Zugänge ab 1996 in Abt. 704 statt in den Bestand des LANU eingeordnet.

Summarische Angaben zum Inhalt

Bohrarchiv.

Umfang 107 lfm