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Landesarchiv Schleswig-Holstein
Beständeübersicht

Schleswig-Holstein insgesamt bis 1867

Abt. 76: Dänische Kanzlei zu Kopenhagen

Geschichte

Die Dänische Kanzlei zu Kopenhagen war die zentrale Verwaltungsbehörde der dänischen Gebiete, die direkt dem König unterstanden. Mit dem Frieden von Wien am 30. Oktober 1864 wurden diese dänischen Gebiete, soweit sie im Territorium des Herzogtums Schleswig lagen, der preußischen Provinz Schleswig-Holstein zugeordnet und unter deren Verwaltung gestellt. Nach der Volksabstimmung in Nordschleswig 1920 und den daraus resultierenden Gebietsabtretungen verblieben von diesen ehemaligen dänischen Gebieten nur noch Westerland-Föhr, Amrum und List auf Sylt auf deutscher Seite.

Bestandsgeschichte

Der vorliegende Bestand kam in den Jahren 1874 und 1875 aus dem dänischen Reichsarchiv ins damalige Staatsarchiv Kiel. 1909 wurden die Akten verzeichnet und ein Findbuch erstellt. 1937 wurden alle Akten betreffend diejenigen Gebiete, die nach der Volksabstimmung 1920 dänisch geworden waren, an das Reichsarchiv Kopenhagen abgegeben. Der Bestand verkleinerte sich damit auf rund zehn Prozent seines bisherigen Umfangs.

Summarische Angaben zum Inhalt

Allgemeine Verwaltung; Kirchen; Landvermessung; Mühlen; Deiche; Wege; Strandung; Seefahrt.

Umfang 1 lfm | Laufzeit 1742-1864